Mit verbundenen Augen… ein Blinddate

Vor etwa vier Wochen reifte der Gedanke – kam mir die Fantasie – eines echten Blinddates. Ich hatte vor Jahren bereits schon einmal ein Blinddate „erlebt“: Ich kannte das Aussehen des Mannes nicht, bekam zunächst das Hotel genannt und kurz vor dem Date die Zimmernummer…das Zimmer erreicht, hing dort eine Augenbinde an der Türklinke und die Tür war nur angelehnt. Ich sollte die Augenbinde anlegen und dann erst das Zimmer betreten. Die Stunden waren geil, vergingen wie im Flug – nach dem Sex nahm er mir die Augenbinde ab und ich sah, mit wem ich die letzten Stunden gefickt hatte…

Nun wollte ich gerne ein Blinddate vor den Augen von Jens – mit Jens am liebsten, gerne ein MMF, aber ich wusste ja, dass er sich da schwer mit tut. Ich nannte ihm Eckdaten wie ein bevorzugtes Alter und gewünschtes Aussehen und er verfasste ein Date für die entsprechende Plattform im Internet. Nun war ich raus, schließlich sollte es ein Blinddate werden…hin und wieder bekam ich in den ersten Tagen von Jens noch Fotos aufs Handy geschickt, damit ich sagen konnte, ob der abgebildete Mann der Mister X fürs Blinddate werden könnte, ein gewisses Mindestmaß an Sympathie vorhanden ist. Nach etwa einer Woche wurden mir auch keine Bilder mehr gezeigt und Jens kam der Auswahl des Mister X immer näher. Er stöhnte über die Schar der Männer, die inzwischen – wie ich hinterher erfuhr – auf über 50 interessierte Männer angewachsen war. Freitag sollte es soweit sein… seit Montag hatte sich Mister X angeblich nicht mehr gemeldet… Jens hatte ihn ausgewählt, weil er ihm am zuverlässigsten erschien, auch wenn er sich nicht an den Hotelkosten beteiligen wollte. Erst Freitagmittag erfuhr ich, dass Mister X erscheinen würde, er sei geil auf das Blinddate und würde sicher erscheinen. In den Wochen zuvor hatte ich mir auf ausdrücklichen Wunsch von Jens ein neues Outfit zugelegt… einen schwarzen Strapsgürtel im Retrostyle mit ebenfalls schwarzen Strapsstrümpfen, schwarzen Highheels, die eines Waffenscheins bedürften, ein elegantes schwarzes Kleid, was teilweise transparent am Dekolleté ist und neben einer sichtbar zu tragenden Kette eine zunächst unter dem Kleid verborgene Schmuckkette, die sowohl um den Hals als auch um jeden Nippel führt.

Nachmittags begann ich alles zurechtzulegen. Ich kaufte noch ein paar Leckereien für den Abend ein, legte mitzubringendes Spielzeug in die Reisetasche und ging dann ins Bad, mich vorbereiten: Duschen, rasieren, Haare waschen, wohlriechend eincremen, stylen…

Das Blinddate sollte der Aperitif in unseren gemeinsamen Abend sein, es sollte 90 Minuten dauern und dann würde Mister X das Hotelzimmer wieder verlassen und Jens und ich würden den Abend zu zweit auskosten.

Wir trafen uns am vereinbarten Treffpunkt und fuhren von dort ins Hotel, in dem ich schon Tage zuvor ein Zimmer reserviert hatte. Dort angekommen, hatte man leider nicht unserem Wunsch nach der Reservierung desselben Zimmers wie ein paar Wochen zuvor entsprochen, war aber bereit, dies schnell zu ändern. So hatten wir „unser“ Zimmer 267 wieder, wussten, dass es ein King Size bzw. Queen Size Bett hat und so ziemlich am Ende des langen Flures gelegen war.

Wir waren noch nicht ganz zur Tür hinein, da kam schon der Room Service und doppelte das Zimmer mit zweiter Bettdecke und Handtüchern auf. Glück gehabt, denn eine halbe Stunde später sollte Mister X erscheinen. Wir bereiteten nun das Zimmer vor, suchten einen Platz für die erste Kamera, die zweite wollte Jens in der Hand halten, stellten Getränke bereit, legten das Spielzeug, wie Glasdildo, Hengstschwanz (naja, ein größerer Dildo), Gleitmittel, Fistinggel und einen Mini Magic Wand zurecht.

Alles hergerichtet, die Schuhe, die einen Waffenschein nötig haben, angezogen, fehlte nun noch die Augenbinde. Aber es fehlte noch etwas: ich hatte seitdem ich bei Jens ins Auto gestiegen war, noch gar keinen Kuss bekommen. Den forderte ich – so gar nicht unterwürfig nun noch ein. 😉 Die Wahl fiel bei der Augenbinde auf einen schwarzen Seidenschal statt einer Krawatte à la Mr. Grey. Jens verband mir die Augen und ich setzte mich auf die Bettkante. Er hatte zwischenzeitlich Mister X, der sich bereits nach eigener Aussage im Hotel aufhielt, unsere Zimmernummer mitgeteilt, und trat jetzt vor die Tür, um ihn im Empfang zu nehmen.

Es klopfte… ich erhob mich vom Bett, lief mich langsam vortastend zur Zimmertür und öffnete Mister X. Ich hielt die Tür auf, wurde aber sodann von Mister X Richtung Bett geschoben, während ich hinter uns vermeintlich Jens die Zimmertür schließen hörte… nun saß ich wieder auf der Bettkante, nahm mit den verbleibenden Sinnen mehr wahr, als wohl allen anderen im Raum lieb war. Bereits auf das Klopfen wartend, hatte ich das Gefühl, dass Mister X vielleicht gar kein Mann, sondern eine Frau sein könnte…oder waren es etwa mehr als nicht nur Mister X und Jens, die das Zimmer betraten…war da nicht das leise Klimpern einer Frauenhandtasche? Oder war es Schmuck? Angefasst und zum Bett geführt hatte mich ein Mann, soviel war klar. Aber da links im Raum, zum Fenster hin, da waren Geräusche, obwohl Jens rechts vor dem Bett zu stehen oder sitzen schien… und Mister X stand vor mir, er roch nach Rauch und nach Mann zugleich…waren wir zu viert im Raum?

Mister X begann mich zu berühren, er stand vor dem Bett, auf dem ich saß, öffnete seine Hose und ich nahm seinen Schwanz zunächst in die Hand und dann in den Mund. Hmmm, er fühlte sich gut an, es war geil zu fühlen und nicht zu sehen. Ich blies seinen Schwanz, er deutete mir, aufzustehen und half mir, mein Kleid auszuziehen. Nun zeigte er mir, dass ich mich vorn über auf dem Bett abstützen solle, so stand ich also vorn über gebeugt, meinen Arsch Mister X entgegen gestreckt vor dem Bett. Ich spürte seine Finger sich zu meiner Spalte vortasten, meine Perle massieren…in meine Spalte mit zwei(?) Fingern eindringen… Dann hörte ich, wie er etwas in die Hand nahm, und hörte so gleich das vertraute Geräusch des Mini Magic Wand. Auch dieser durfte sich an meiner Spalte und meiner Perle austoben, Mister X bewegte den Vib meine Spalte entlang und blieb immer herrlich geil auf meiner Perle. Ich hatte das Gefühl, mein Spaltensaft würde gleich auf den Boden tropfen…es war geil, nichts sehen, dafür umso mehr sich aufs Fühlen, Riechen und Hören konzentrieren.

So kam ich zum ersten Orgasmus. Ob ich zu laut war? Ich versuchte mich zu beherrschen, zumal es um mich herum ja auch still war. Mister X nahm den Mini Magic Wand zur Seite und deute mir, mich rücklings aufs Bett zu legen. Er erbat sich einen kleinen Moment und ging nun nach rechts zur Fensterfront, wo ich eine vierte Person, eine Frau vermutete… richtig, da war eine Frau. Während ich also auf dem Bett lag und nichts sah, hörte ich, wie diese Frau vermutlich gefingert wurde… es hörte sich an, wie Finger in einer nassen Spalte… Die Frau war leise, ob sie einen Orgasmus hatte, weiß ich nicht…

Mister X kam zurück und ich durfte seinen Schwanz blasen, seine Eier in den Mund nehmen, während ich seinen Schwanz wichste, leider ohne dass ich sein Sperma bekommen hätte. Er zog sich ein Gummi über und begann mich in Missionarsstellung zu ficken…ich hörte und spürte seinen Atem nah an meinem Gesicht. Es erregte mich, nicht zu wissen, wer mich da fickt, zu wissen, dass Jens zusieht und das ganze Geschehen filmt. Ich sollte mich auf die Knie begeben, er wollte mich im Doggystyle ficken… nun stieß er tiefer zu…und ich kam ein weiteres Mal. Mister X leider wieder nicht.

Ich sank zusammen, drehte mich wieder auf den Rücken und blieb mit dem Kopf gegen das Kopfteil gelehnt, auf dem Bett liegen, während Mister X wieder zur vierten Person im Raum ging. Ganz unvermittelt hörte ich einen Schlag, einen Schlag mit einem Rohrstock? Ich war mir nicht sicher, aber das Peitschen durch die Luft und dann der Schlag deuteten auf einen Rohrstock hin. Mister X hatte seine Zofe mitgebracht. Sie forderte mehr Schläge und bekam sie. Es war zunächst geil anzuhören, erregte mich. Als seine Zofe aber mehr und mehr weinte und schluchzte, wusste ich nicht so recht, ob es mich noch erregt. Ich konnte nicht sehen, wie es ihr ging, ob sie nur alles rauslassen wollte und es für sie trotzdem geil war.

Als er mit ihr fertig war, kam er zu mir aufs Bett zurück und ich blies erneut seinen Schwanz, massierte vorsichtig seine Eier, wichste seinen Schwanz. Er begab sich nun zwischen meine Beine und begann mich zu fingern, ich wurde immer nasser…glaubte drei oder vier Finger in meiner Spalte zu spüren – und erfuhr doch hinterher von Jens, dass Mister X mir seine ganze Hand in meine Spalte gesteckt hatte, er hatte mich mit seiner ganzen Hand gefistet, bis zum nächsten Orgasmus mit seiner Faust gefickt. Er fragte mich, ob ich Lust hätte, seine Zofe zu lecken, was ich bejahte. Gerne wollte ich eine Spalte verwöhnen, mit Zunge und Fingern… er führte seine Zofe zum Bett und sie legte sich mit gespreizten Beinen vor mich aufs Bett, so dass ich mich zwischen ihre Schenkel begab und begann, sie blind zu erkunden. Sie kam mir mit den Absätzen ihrer Stiefel seeehr nah und ich erschrak ein wenig. Ich tastete mich langsam an ihren Schenkelinnenseiten vor bis zu ihrer Spalte, dort fühlte ich Piercingschmuck – nicht wie bei mir nur ein einzelnes KVH, sondern mehrere Ringe zierten ihre Spalte. Ich begann sie vorsichtig zu lecken, ihre Perle zu umkreisen, mit etwas Druck zu darüberzustreichen, schob ihr vorsichtig einen Finger in die Spalte…rieb ihre Spalte, bis sie stöhnte. Ob sie einen Orgasmus hatte, blieb mir verborgen. Mister X sagte, nun habe seine Zofe genug und half ihr vom Bett auf. Nun wollte ich mich wieder um seinen Schwanz kümmern, immerhin hatte er immer noch nicht abgespritzt, aber weder er noch ich schafften es, ihn zum Abspritzen zu überzeugen, obwohl ich doch sooo gerne sein Sperma auf meiner Haut, meinen Titten oder in meinem Gesicht gespürt hätte…

Es war ihm unangenehm, er glaubte, von der Situation überfordert zu sein. Aber es nützte nichts, an dem Abend würde er mir nicht mehr sein Sperma schenken.

Mister X und seine Zofe verabschiedeten sich und verließen das Hotelzimmer.

Es war eine erregende und geile Erfahrung, es hat sich gelohnt, diese Fantasie umzusetzen. Ich hoffe nur, dass die Vorbereitungen Jens nicht zu viele Nerven gekostet hat. 😉

Ich nahm erst jetzt den Schal von meinen Augen… ohhh, war das hell im Zimmer…das Fenster stand offen, der Vorhang und die Gardinen ebenfalls…

Jetzt würde ich bekommen, was ich soo gerne wollte: dem Mann Orgasmen bereiten und dafür sein Sperma als Belohnung bekommen…

Die Stunden zu zweit mit Jens begannen…

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2 Gedanken zu “Mit verbundenen Augen… ein Blinddate

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